Kaffeemaschinen

 

Kaffeeurnen  Kannenaufguß  Press-Stempelkanne


Im Gegensatz zu den Orientalen mochten die Europäer ihren Kaffee lieber ohne Kaffeesatz. Eine Methode den Kaffee zu klären war die Benutzung von Eidottern. Die einfachste in Europa angewandte Zubereitungsmethode ist der Aufguß in der Kanne oder Urne, bei dem heißes Wasser auf das Kaffeemehl in der Kanne/Urne geschüttet  und durch abseihen getrennt wird. Geschmaklich überzeugt das Ergebnis nicht, da der Kaffee sehr schnell bitter wird.

In der professionellen Kaffeeverkostung wird diese Methode noch heute angewandt, da der direkte Aufguß den ehrlichen Charkter der Bohnen schmecken und bestimmen läßt.

Schon im 18. Jahrhundert hängte man in die Kaffeeurnen, formal ähnlich den Samovaren, Leinensäckchen oder man befestigte vor dem Ausflussloch innen ein Sieb. Samovare haben keinen  Filtesack. Noch heute sind Samovare in der russischen, türkischen, iranischen und arabischen Teekultur unverzichtbar.

(siehe auch Suche: Samovar)

Die Dröppelminna, auch Kranenkanne genannt, ist noch heute der Mittelpunkt der Bergischen Kaffeetafel. Da der Kaffeesatz mit in der Dröppelminna ist, setzt sich der Kran regelmäßig zu und "Minna dröppelt". Häufig wurde versucht mittels einer Haarnadel den Kran wieder frei zu bekommen.

 

 

  Das Problem des störenden Kaffeesatzes wurde mit der Press-   Stempelkanne (French Press patentiert 1852, Melior) gelöst. Nachdem der Kaffee sein Aroma abgegeben hat, wird das Getränk durch herunterdrücken des Stempels  (Press) vom Satz getrennt, so daß der Kaffee nicht weiter zieht. Bei dieser Methode sollte das Mehl grob gemahlen sein und der Kaffee 4-5 Minuten ziehen.

Wie man sieht, ist die French Press von 1852 sehr umweltfreundlich im Gegensatz zu heutigen Pads und Kapselmaschinen.

 

 

 

 

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